Flachdachabsturzsicherungen...
finden ihren Einsatz in den verschiedensten Anwendungen und Variationen.
Vom Einbetonieren, über die Befestigung mit Konterplatten,
bis hin zum seitlichen Verschrauben an Holzleimbindern.

Der Stehfalzanker kann sowohl als permanente wie als temporäre horizontale Anschlageinrichtung auf den entsprechenden Stehfalzdächern (z.B. Kalzip, Bemo, Interfalz etc.) montiert werden. Der Benutzer hat sich mit dem Verbindungsmittel an der Öse des Ankers anzuschlagen. 

Die Anschlageinrichtung entspricht der Norm DIN EN 795 Klasse A und B. Bei Verwendung als Außen- bzw. Zwischenanker nach DIN EN 795 Klasse C, darf die maximal auf den Stehfalzanker wirkende Kraft F-12kN nicht überschreiten.

Die AMH-Stütze besteht aus feuerverzinktem Stahlrohr und besitzt einen Edelstahlkopf für absoluten Korrosionsschutz einschließlich Befestigungs- und Abdichtungszubehör. Blitzschutz nach DIN 57 185 ist wegen der geringen Bauhöhe nicht erforderlich!

Das AMH-System bietet vielfälltigste Montagemöglichkeiten. AMH- Flachdach- Absturzsicherungen unterliegen strengsten Sicherheitsbedingungen. Die Lochungen in der Fußplatte bei den Bauarten 3 und 4 entsprechen der Dübelzulassung des Institutes für Bautechnik in Berlin. Vor Einbau ist immer die Dachkonstruktion bauseits statisch zu überprüfen. Am Kopf eines Haltesystems können bis zu 7,5 kN Belastung auftreten. Die Technischen Baubestimmungen sind einzuhalten.


Die horizontale AMH-Anschlageinrichtung erlaubt freie Bewegung in Höhen (bis zur Neigung von 15°). Sie kann an den meisten Strukturen, wie Dächer, Fassaden, fahrbare Kräne etc., montiert werden. Aus Edelstahl hergestellt kann das System mit drei unterschiedlichen Gleitern (bewegliche Anschlagpunkte: CMS, CMB und CMBR) benutzt werden. Diese können an jedem Punkt des Systems ein- oder ausgehängt werden (Einzelteilauflistung).
Sie Unterliegt der jährlichen Wartung BGR/198.
Achtung:
Die maximale Belastung beträgt bei einer Person 150 kg!
Zwei Personen dürfen jeweils max. 100 kg (also zusammen 200kg) wiegen, wenn sie sich zeitgleich am System sichern! Die Montage darf ausschließlich nur durch speziell geschulte Monteure des Unternehmens erfolgen! Eindichtung und Unterkonstruktionen sind jedoch weiterhin durch ein Bedachungsunternehmen zu bewerkstelligen! Werden bei einer Prüfung Schäden festgestellt oder wurde das System duch einen Absturz belastet, darf das System erst nach Überprüfung und Freigabe durch den Hersteller, wieder genutzt werden!